Obergiesing
Der Fasangarten gehört zum Stadtbezirk 17 Obergiesing-Fasangarten und bildet dort den südöstlichen Stadtrandbereich. Die Stadt München beschreibt den Bezirk als schmalen Streifen zwischen dem Südost-Abschnitt des Mittleren Rings und der S-Bahn-Linie S3 nach Holzkirchen, der sowohl innenstadtnähere Bereiche als auch den südöstlichen Stadtrand mit dem Fasangarten umfasst. Gerade aus Wohnperspektive ist diese Lage interessant: Der Fasangarten liegt klar innerhalb Münchens, wirkt aber durch seine Lage am Wald und seine kleinteilige Struktur deutlich ruhiger als viele zentrale Stadtteile.
Ein großer Lagevorteil ist die unmittelbare Nähe zum Perlacher Forst. Dadurch verbindet der Fasangarten Stadtnähe und Naturbezug auf eine Weise, die in München vergleichsweise selten ist.
Im Alltag ist der Fasangarten eng mit mehreren benachbarten Wohnlagen verbunden. Auf der bestehenden Mr.-Lodge-Seite werden Harlaching, Unterhaching und Giesing ausdrücklich als naheliegende Alternativen genannt; die Stadt München verortet den Fasangarten zudem klar innerhalb des Stadtbezirks Obergiesing-Fasangarten. Für Suchende ist das wichtig, weil der Stadtteil zwar ruhig und eigenständig wirkt, aber nicht isoliert liegt.
Der Fasangarten ist vor allem ein ruhiges Wohnquartier mit Kleinsiedlungscharakter - Einfamilienhaus- und Kleinsiedlungsstruktur mit Grünflächen. Das Wohnbild ist damit deutlich kleinteiliger als in vielen anderen Lagen des Münchner Südostens. Gerade das macht den Stadtteil für Menschen interessant, die in München eher zurückgezogen und wohnorientiert leben möchten.
Historisch erklärt sich dieser Charakter aus der Entstehung des Viertels. Der KulturGeschichtsPfad der Stadt München hält fest, dass sich in dem bis dahin bewaldeten Gebiet in den 1920er Jahren eine wilde Siedlung entwickelte und dass der Fasangarten am 1. Oktober 1937 nach München eingemeindet wurde. Der Stadtteil gilt in den 1920er Jahren schon als eigenständig, bevor er 1937 nach München kam. Genau daraus ergibt sich das bis heute spürbare Bild eines eher gewachsenen als streng geplanten Wohnquartiers.
Typische Bewohnergruppen im Viertel sind zum Beispiel:
Diese Einordnung ergibt sich aus der kleinteiligen Wohnstruktur, der Waldnähe und der S-Bahn-Anbindung Richtung Innenstadt.
| Zum Zentrum (Marienplatz) | Zum Hauptbahnhof | Zum Flughafen |
|---|---|---|
| 6,0 km | 8,0 km | 42,0 km |
Für den täglichen Bedarf nennt die bestehende Mr.-Lodge-Seite alle Geschäfte des täglichen Bedarfs. Die Versorgung wirkt damit eher funktional als großstädtisch-inszeniert, passt aber gut zum Charakter des Viertels. Gerade das zahlt auf die Alltagstauglichkeit des Fasangartens ein.
Auch gastronomisch bleibt der Fasangarten eher wohnorientiert. Mr. Lodge nennt einige Restaurants, Cafés und Bars. Das unterstreicht den Charakter des Stadtteils: ruhig, praktisch und ohne ausgeprägte Ausgehmeilen-Struktur.
Ein großer Vorteil des Fasangartens ist die direkte Nähe zum Perlacher Forst. Hinzu kommen viele Grünflächen und weitere Freizeitangebote im Umfeld. Für Spaziergänge, Radfahren und Bewegung im Alltag ist der Stadtteil damit besonders gut geeignet.