Alte Heide
Die Studentenstadt liegt in Freimann im nördlichen Teil Münchens. Der Wohncampus gehört zum Bezirk Schwabing-Freimann, dessen östliche Seite sich laut KulturGeschichtsPfad als grünes Band vom Englischen Garten bis in die Isarauen zieht. Für die Wohnperspektive ist das wichtig, weil die Studentenstadt trotz ihrer kompakten Struktur deutlich freiraumstärker wirkt als viele andere studentische Wohnlagen.
Räumlich lässt sich die Lage gut über einige starke Bezugspunkte erklären: U-Bahnhof Studentenstadt, Ungererstraße, Föhringer Ring, Englischer Garten Nord und die benachbarten Wohnlagen in Freimann, Kieferngarten und Alte Heide. Genau diese Orientierungspunkte sind für Suchende nützlicher als eine rein administrative Einordnung, weil die Studentenstadt vor allem über ihre Lagequalität und ihren Campuscharakter verstanden wird.
Rund um die Studentenstadt liegen mit Freimann, Kieferngarten und Alte Heide mehrere Wohnlagen mit jeweils eigenem Charakter. Während die Studentenstadt stark durch studentisches Wohnen geprägt ist, wirken die angrenzenden Bereiche teilweise klassischer und wohnorientierter.
Gerade diese Nähe zu unterschiedlichen Wohnformen macht das Umfeld interessant. So lässt sich zwischen studentischem Campusleben und ruhigerem Wohnumfeld wählen, ohne auf eine gute Anbindung und kurze Wege im Münchner Norden verzichten zu müssen.
Die Studentenstadt ist als Wohnlage vor allem deshalb interessant, weil sie keine normale Nachkriegssiedlung, sondern ein bewusst geplanter Wohncampus ist. Laut KulturGeschichtsPfad begann der Bau 1961; zunächst umfasste die Anlage nach dem Konzept von Ernst Maria Lang nur zwei Hochhäuser und mehrere Atriumhäuser. In den 1970er Jahren wurde sie um die Hochbauten zur Ungererstraße hin erweitert und ist heute der größte Wohncampus in Deutschland.
Auch das Studierendenwerk beschreibt die Anlage klar über ihre besondere innere Struktur: Die sogenannte Altstadt wurde von 1961 bis 1968 gebaut und ist stärker gemeinschaftsorientiert, die Neustadt von 1970 bis 1977 besteht stärker aus Hochhäusern und Einzelappartements. Beide Bereiche liegen laut Studierendenwerk idyllisch im Grünen. Genau diese Mischung aus Gemeinschaft, Kompaktheit und Freiraum macht die Studentenstadt bis heute besonders.
Die Studentenstadt spricht vor allem Studierende, Berufseinsteiger, kleine Haushalte und Menschen an, die vorübergehend wohnen möchten und kurze Wege zur Universität suchen.
| Zum Zentrum (Marienplatz) | Zum Hauptbahnhof | Zum Flughafen |
|---|---|---|
| 7,0 km | 7,8 km | 29,1 km |
Die Studentenstadt besitzt ein ungewöhnlich starkes Eigenleben. Der Verein Studentenstadt München dokumentiert mit dem StuStaCulum seit 1989 das große studentische Theater- und Kulturfestival auf dem Gelände; hinzu kommen Sport- und Vereinsstrukturen. Das macht die Lage besonders attraktiv für Menschen, die nicht nur wohnen, sondern in einem gemeinschaftlich geprägten Umfeld leben möchten.
Sport gehört sichtbar zum Profil der Studentenstadt. Der KulturGeschichtsPfad erwähnt eine eigene Rugby-Mannschaft; die Stadt München listet mit dem SV Studentenstadt Freimann e.V. Angebote wie Fußball, Rugby, Tennis und Volleyball. Für eine kompakte Wohnlage ist das ein bemerkenswert starkes Freizeitprofil.
Für Erholung und Bewegung profitiert die Studentenstadt stark vom Umfeld. Neben dem Englischen Garten sind auch der Feringa-See und der Aumeister gut erreichbare Ziele für die Freizeit. Damit ist Natur hier kein Zusatz, sondern Teil der Wohnqualität.