Zu sehen ist ein gedeckter Esstisch in einer gemütlich Wohnküche, im Hintergrund liegt das Schlafzimmer

Energiespartipps für Vermieter


Energiesparend einrichten

Neben der Lage und dem Preis ist natürlich auch die Möblierung einer Wohnung auf Zeit ein wichtiges Kriterium für eine erfolgreiche Vermietung. Die Ausstattung sollte gut geplant werden, um auch Energiekosten eindämmen zu können. Wir haben für Sie einige Tipps zusammengestellt, wie Sie das Zuhause Ihrer zukünftigen Mieter möglichst energieeffizient gestalten können:

Heizkörper nicht verdecken

Beim Einrichten einer Wohnung oder eines Hauses sollte dringlichst darauf geachtet werden, dass Heizkörper nicht durch Möbelstücke oder schwere Vorhänge verdeckt werden. Um eine optimale Raumtemperatur zu bekommen, muss die Wärme ohne Hindernisse zirkulieren können. Außerdem ist es mindestens genau so wichtig, die Heizkörper regelmäßig entlüften zu lassen. Ansonsten kann es passieren, dass die Heizungen unterschiedlich warm werden oder erst gar nicht richtig aufheizen. Dann ist eventuell Luft im System, das verbraucht mehr Energie.

Abschaltbare Steckerleisten

Computer, Fernsehgerät oder Stereoanlage – sie sind alle allzeit einsatzbereit. Das ist zunächst zwar sehr praktisch, der Stromverbrauch von Unterhaltungselektronik ist jedoch nicht zu unterschätzen. Im Standby-Modus verbrauchen ältere Flachbildfernseher beispielsweise bis zu 6 Watt. Auch wenn das im ersten Moment nicht viel erscheint, summieren sich die Kosten mit der Anzahl an Geräten. Energiespar-Steckdosenleisten können hier Strom und Geld sparen. Je nach Modell muss man selber den Kippschalter gar nicht betätigen. Wird beispielsweise der Fernseher mit der Fernbedienung ausgeschalten, so kappt die Steckdosenleiste automatisch den Strom.

Richtige Platzierung von Küchengeräten

In zahlreichen Küchen herrscht akuter Platzmangel. Nicht jede Wohnung bietet genug Raum, um die Küche optimal planen zu können. Deshalb ist es nicht immer möglich, Kühlgeräte und Herd bzw. Backofen weitgenug auseinander zu stellen. Bei neuen Geräten ist das jedoch kein sonderlich großes Problem, da die Elektrogeräte gut isoliert und gedämmt sind. Sofern ausreichend Platz verfügbar ist, sollte eine Küche so geplant werden, dass zwischen Kühlgeräten und Herd bzw. Backofen genügend Raum ist. Andernfalls brauchen die Kühlgeräte mehr Energie, um die Wärme auszugleichen.

Sparsame Geräte

Der Stromverbrauch verursacht ein Drittel der gesamten Energiekosten eines Haushalts. Besonders die großen Geräte machen sich auf der Stromrechnung bemerkbar. Beim Kauf einer neuen Geschirrspülmaschine sollten Sie immer einen Blick auf das Energielabel werfen. Darauf finden Sie Informationen zum Strom- und Wasserverbrauch, zur Trockenwirkungsklasse und zur Geräuschentwicklung sowie Angaben zur Standardbeladung. Sieben Energieeffizienzklassen von „A+++” (besonders sparsam) bis „D” (sehr hoher Energieverbrauch) erleichtern den Vergleich. Vor allem bei offenen Küchen lohnt es sich, auf die Dezibel-Angaben zur Geräuschentwicklung zu achten.

Induktionsherde

Herde mit Induktionskochfeldern sind zwar teurer in der Anschaffung, heizen den Topfinhalt aber schneller auf und verbrauchen rund 20 Prozent weniger Energie als andere Kochfelder.
Es können jedoch nur Töpfe und Pfannen genutzt werden, die einen Boden aus Gusseisen haben, da die Platte selbest relativ kalt bleibt und nur der Topfboden erhitzt wird. Dadurch wird das Einbrennen, von Übergekochtem auf dem Herd aber verhindert und das Verbrennen an der heißen Herdplatte kann auch nicht mehr passieren.

Rollläden als Wärmeschutz

Rollläden eignen sich nicht nur zum Abdunkeln der Räume. Sie dienen außerdem als Sichtschutz, Einbruchschutz, Wärmeschutz und es lässt sich wertvolle Heizenergie sparen.
Werden im Winter nachts die Rollläden geschlossen, bleibt die kostbare Wärme im Haus. Zwischen der Fensterscheibe und dem Rollladen bildet sich ein Luftpolster, das wie eine Dämmung wirkt. So einfach kann Energie gespart werden.

Energiesparlampen

Energiesparlampen sind Kompakt-Leuchtstofflampen. Im Vergleich zu den alten Glühlampen bringen sie eine Energieeinsparung von bis zu 75%. Mit 12 Watt kann eine hochwertige Energiesparlampe genauso hell leuchten wie eine 60-Watt-Glühbirne. Die Lebensdauer von Energiesparlampen kann bis zu 15.000 Stunden betragen, während Glühlampen maximal 1.000 Betriebsstunden erreichen.

Wasser sparen mit Sparduschkopf

Der größte Wasserverbrauch im Haushalt entsteht beim Duschen und Baden. Ganz unkompliziert kann man mit einem Sparduschkopf den Verbrauch senken. Im Gegensatz zu herkömmlichen Duschköpfen kann mit einem Sparduschkopf bis zu 60% Wasser gespart werden. Es gibt unterschiedliche Modelle – einige lassen schlicht weniger Wasser durch die feineren Wasserdüsen, andere wie z.B. Perlstrahler, mischen dem Wasserstrahl Luft bei. So wird die Menge des durchlaufenden Wassers gesenkt, der Duschkomfort bleibt aber der alte.
Das Anbringen ist ein Kinderspiel, es muss lediglich der alte Duschkopf abgeschraubt und der neue angeschraubt werden.

Ihre Ansprechpartnerin

Wir beraten Sie gerne bei der Optimierung Ihres Objekts.
Tel.: 089 340 823-71

Evelyne Lelowski
Leitung Einrichtungsservice

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