Fasanerie See
Die Fasanerie liegt im Münchner Norden und gehört zum Stadtbezirk 24 Feldmoching-Hasenbergl. Für die Wohnperspektive ist die Lage besonders interessant, weil sie zwei Qualitäten zusammenführt: Einerseits liegt das Viertel klar innerhalb des Münchner Stadtgebiets, andererseits wirkt es durch die Seenlandschaft und die angrenzenden Grünbereiche deutlich entspannter als viele dichter bebaute Stadtteile. Die Landeshauptstadt beschreibt den Bezirk insgesamt als stark von Grünräumen geprägt; dazu gehören ausdrücklich auch Fasaneriesee, Feldmochinger See und Lerchenauer See.
Die Fasanerie überzeugt vor allem durch ihre Lagequalitäten: Der Fasaneriesee und der Lerchenauer See sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar, südlich schließt sich die Allacher Lohe an. Gleichzeitig sorgt die S-Bahnstation der Linie S1 für eine schnelle Verbindung in die Innenstadt und in die umliegenden Stadtbereiche. So entsteht ein Wohnumfeld, das naturnah wirkt, ohne vom städtischen Leben abgeschnitten zu sein.
Wer in der Fasanerie wohnt, orientiert sich im Alltag nicht nur am eigenen Quartier, sondern auch an den umliegenden Stadtteilen. Durch die Nähe zu Feldmoching, Hasenbergl, Moosach und Lerchenau entsteht ein Umfeld, das ruhiges Wohnen mit guter Vernetzung verbindet. Hinzu kommt die Nähe zur Seenlandschaft im Münchner Norden, die den Freizeit- und Erholungswert zusätzlich stärkt. Für Suchende ist das wichtig, weil die Fasanerie zwar ruhig und eigenständig wirkt, aber nicht isoliert liegt.
Die Fasanerie ist vor allem ein kleinteiliges Wohnviertel mit starkem Grünbezug. Die bestehende Mr.-Lodge-Seite beschreibt die Bebauung als Wohngebiet mit vorwiegend Einfamilien- und Reihenhäusern. Genau das unterscheidet die Fasanerie von vielen anderen Münchner Wohnlagen: Statt dichter Blockstrukturen oder großmaßstäblicher Quartiere dominiert hier ein zurückhaltenderes, wohnorientiertes Bild.
Historisch entstand die Siedlung als Kolonie auf dem ehemaligen Gelände des kurfürstlichen Fasanengartens. Der KulturGeschichtsPfad der Stadt München hält fest, dass nach der neuen Trassierung der Bahnstrecke München–Landshut 1892 ein Haltepunkt entstand und sich ab 1910 die Besiedlung der Kolonie Fasanerie verstärkte. Schon 1912 umfasste sie 43 Anwesen mit rund 300 Einwohnern. Diese Entwicklung erklärt, warum das Viertel bis heute eher gewachsen als geplant-großstädtisch wirkt.
Typische Bewohnergruppen im Viertel sind zum Beispiel:
Diese Einordnung ergibt sich aus der Wohnstruktur, der Nähe zu den Seen, der S-Bahn-Anbindung und dem insgesamt wohnorientierten Charakter der Fasanerie.
| Zum Zentrum (Marienplatz) | Zum Hauptbahnhof | Zum Flughafen |
|---|---|---|
| 11,9 km | 10,0 km | 35,3 km |
Für den täglichen Bedarf bietet die Fasanerie eine eher kompakte und alltagsnahe Versorgung. Einzelne Geschäfte decken wichtige Grundbedürfnisse vor Ort ab, während größere Einkaufs- und Versorgungsangebote in den benachbarten Stadtteilen erreichbar sind. Auch die Anbindung in Richtung Olympia-Einkaufszentrum erweitert den praktischen Radius. Dadurch bleibt die Fasanerie ruhig und wohnorientiert, ohne im Alltag abgeschnitten oder isoliert zu wirken.
Auch gastronomisch bleibt die Fasanerie eher zurückhaltend - einige Restaurants, Bars und Cafés. Das unterstreicht die Wohnorientierung des Stadtteils: nicht überinszeniert, aber für den Alltag solide aufgestellt.
Ein großer Vorteil der Fasanerie ist der unmittelbare Freizeitwert - drei Badeseen im Umfeld: Fasaneriesee, Lerchenauer See und Feldmochinger See. Die Stadt München beschreibt den Fasaneriesee zudem als See mit Rundweg, Liegewiesen und Grillzonen; er liegt zwischen Lerchenauer See und Feldmochinger See und ist Teil der Dreiseenplatte im Münchner Norden.